Short-QT-Syndrom
Beim Short-QT-Syndrom handelt es sich um eine Herzrhythmusstörung, bei der im Elektrokardiogramm (EKG) die sogenannte QT-Zeit verkürzt ist. Diese Veränderung kann das Risiko für intermittierende, teils gefährliche Tachyarrhythmien erhöhen, die sich z. B. als Herzrasen, Schwindel oder Ohnmacht zeigen können. Häufig erfolgt die Diagnose über ein EKG; bei Verdacht können zusätzliche Herzuntersuchungen und eine genetische Abklärung sinnvoll sein. Die Behandlung richtet sich nach dem individuellen Risiko und umfasst in vielen Fällen Medikamente zur Rhythmuskontrolle sowie bei erhöhtem Risiko die Implantation eines Kardioverter-Defibrillators (ICD).
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei wiederkehrendem Herzrasen, ungeklärtem Schwindel oder Ohnmacht sollte zeitnah eine ärztliche Abklärung erfolgen. Bei plötzlich auftretenden starken Beschwerden, Atemnot, Brustschmerzen oder Bewusstlosigkeit ist der Notruf 112 zu wählen. Alternativ kann bei nicht lebensbedrohlichen, dringenden Problemen der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117 kontaktiert werden.
Behandler für Short-QT-Syndrom
4.454 insgesamtDr. Kaleth
Facharzt für Chirurgie
Dr. Katja Meißner
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Michael Struck
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Darian Dalmis
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Klaus Dierlich
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Birgit Klee
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Dominic Mutlu
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Bärbel Ennuschat
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Karim Soltani Allgemeinmedizin
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Zadan Plagens
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Kerstin Franke
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Andreas Kärsten
Facharzt für Allgemeinmedizin
Praxen, die Short-QT-Syndrom behandeln
10.463 insgesamtMVZ am Moritzplatz
Ärztehaus am Schlachtensee
Chirurgie & Orthopädie am Ostkreuz
Ärztehaus
Ärzte Zentrum Köpenick
Ärztehaus am Tempelhofer Hafen
Häufige Fragen
Welche Symptome können beim Short-QT-Syndrom auftreten?
Möglich sind Herzrasen, Schwindel und Ohnmacht. Nicht bei allen Betroffenen treten Beschwerden auf, das Risiko kann dennoch erhöht sein.
Wie wird das Short-QT-Syndrom festgestellt?
Die Diagnose erfolgt meist durch ein EKG mit verkürzter QT-Zeit. Bei Verdacht werden weitere Untersuchungen und ggf. eine genetische Abklärung erwogen.
Wie wird das Short-QT-Syndrom behandelt?
Die Therapie richtet sich nach dem individuellen Risiko und kann Medikamente zur Rhythmuskontrolle sowie bei hohem Risiko einen ICD umfassen.