behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Sinus pilonidalis

Sinus pilonidalis ist eine Erkrankung der Gesäßfalte, bei der sich ein Gangsystem bilden kann, das sich entzündet. Typisch sind Schmerzen im Bereich der Steißbeinregion, Rötung, Schwellung sowie gelegentlich eitriges oder blutiges Sekret. Bei manchen Betroffenen kommt es zu einem Abszess, der schnell stark schmerzen kann. Die Diagnose erfolgt meist durch Anamnese und körperliche Untersuchung; bildgebende Verfahren werden je nach Situation ergänzt. Die Behandlung reicht von medikamentöser Entzündungshemmung und Wundpflege bis zur Entlastung eines Abszesses und ggf. operativen Entfernung des betroffenen Gewebes; dies hängt von Ausmaß und Verlauf ab.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei starken, rasch zunehmenden Schmerzen, Fieber oder ausgeprägter Schwellung sollte zeitnah ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Ebenso ist eine zeitnahe Abklärung nötig, wenn Eiter oder Blut aus der Gesäßfalte austritt oder die Beschwerden trotz Schonung/wundärztlicher Versorgung nicht abklingen. Bei akuten schweren Beschwerden oder Kreislaufproblemen: 112. Bei nicht lebensbedrohlichen Notfällen außerhalb der Regelversorgung: 116117.

Behandler für Sinus pilonidalis

487 insgesamt
Alle 487 Behandler anzeigen

Praxen, die Sinus pilonidalis behandeln

1.166 insgesamt
Alle 1.166 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Wie entsteht eine Sinus-pilonidalis-Erkrankung?

Häufig spielen eingewachsene Haare und Entzündungsreaktionen in der Gesäßfalte eine Rolle. Dadurch kann ein Gangsystem entstehen, das sich wiederholt entzündet.

Welche Behandlung ist üblich?

Bei einem Abszess steht oft die Entlastung (Eröffnung/Drainage) im Vordergrund. Je nach Verlauf kann zusätzlich eine operative Entfernung des betroffenen Bereichs oder eine konservative Wund- und Entzündungsbehandlung erfolgen.

Kann die Erkrankung wieder auftreten?

Ja, Rückfälle sind möglich, insbesondere wenn die Ursachen im Bereich der Gesäßfalte weiterhin bestehen. Langfristige Wundpflege, Hygiene und ärztliche Nachsorge können helfen, das Risiko zu senken.