behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Speicheldrüsen-Tumoren

Speicheldrüsen-Tumoren sind Tumoren, die in den großen oder kleinen Speicheldrüsen entstehen. Häufig betroffen sind die Ohrspeicheldrüse (Parotis) sowie die Unterkieferspeicheldrüse. Typische Hinweise sind eine langsam oder rasch wachsende Schwellung im Mund-, Wangen- oder Kieferbereich, Schmerzen, Taubheitsgefühle oder ein verändertes Schluck- und Mundöffnungsverhalten. Die Diagnose erfolgt meist durch ärztliche Untersuchung, Bildgebung wie Ultraschall, CT oder MRT sowie bei Bedarf durch eine Gewebeprobe (Biopsie). Die Behandlung richtet sich nach Art und Ausdehnung und umfasst häufig Operation, gegebenenfalls Strahlentherapie und in manchen Fällen weitere Therapien.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei neu auftretender oder anhaltender Schwellung im Bereich von Wange, Mundboden oder Ohrspeicheldrüse sollte zeitnah ärztlicher Rat eingeholt werden. Besonders dringend ist es bei starken Schmerzen, schnellem Wachstum, Lähmungszeichen im Gesicht, Taubheitsgefühl oder Schluckproblemen; bei akuten starken Beschwerden ist der Notruf 112 zu wählen. Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Probleme kann 116117 genutzt werden.

Behandler für Speicheldrüsen-Tumoren

43 insgesamt
Alle 43 Behandler anzeigen

Praxen, die Speicheldrüsen-Tumoren behandeln

232 insgesamt
Alle 232 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Woran lässt sich erkennen, ob ein Speicheldrüsen-Tumor gut- oder bösartig ist?

Das lässt sich meist nicht allein durch die Beschwerden beurteilen. Entscheidend sind ärztliche Untersuchung, Bildgebung und häufig eine Gewebeprobe.

Welche Symptome treten typischerweise auf?

Häufig sind eine tastbare Schwellung, Schmerzen oder Druckgefühl. Bei fortgeschritteneren Prozessen können auch Taubheit, eingeschränkte Mundöffnung oder Schluckbeschwerden auftreten.

Wie verläuft die Behandlung meist?

Oft steht eine Operation im Vordergrund, je nach Befund ergänzt durch Strahlentherapie. Das genaue Vorgehen hängt von der Tumorart und Ausdehnung ab.