behandlerfinden
Alle Erkrankungen

Spondylokostale Dysostose

Spondylokostale Dysostose ist eine seltene, meist angeborene Störung der Entwicklung von Wirbelsäule und Rippen. Dabei können Form, Anzahl oder Ausrichtung von Wirbeln und Rippen verändert sein, was die Statik und Beweglichkeit beeinflussen kann. Typische Beschwerden sind Rückenschmerzen, eine auffällige Körperhaltung (z. B. Verkrümmungen), eingeschränkte Beweglichkeit und gelegentlich Atemprobleme, wenn die Brustkorbbeweglichkeit betroffen ist. Die Diagnose erfolgt üblicherweise durch körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren wie Röntgen oder CT/MRT. Die Behandlung richtet sich nach Schweregrad und Beschwerden; häufig kommen Physiotherapie, Schmerztherapie und bei Verformungen orthopädische Maßnahmen bzw. operative Korrekturen in Frage, außerdem Verlaufskontrollen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung ist nötig, wenn bei Verdacht auf eine Wirbel-/Rippenfehlbildung Schmerzen, eine zunehmende Fehlhaltung, Bewegungseinschränkungen oder Atembeschwerden auftreten. Bei akuter Atemnot, stark zunehmenden Beschwerden oder neurologischen Ausfällen sollte umgehend der Notruf 112 gewählt werden. Ist keine akute Lebensgefahr gegeben, kann bei dringendem Bedarf auch 116117 kontaktiert werden.

Behandler für Spondylokostale Dysostose

797 insgesamt
Alle 797 Behandler anzeigen

Praxen, die Spondylokostale Dysostose behandeln

1.967 insgesamt
Alle 1.967 Praxen anzeigen

Häufige Fragen

Woran lässt sich eine Spondylokostale Dysostose erkennen?

Hinweise geben körperliche Untersuchung und typische Haltung/Bewegungseinschränkungen. Zur Bestätigung werden meist bildgebende Verfahren wie Röntgen und je nach Fragestellung weitere Untersuchungen eingesetzt.

Welche Beschwerden können auftreten?

Häufig sind Rückenschmerzen und Einschränkungen der Beweglichkeit. Je nach Ausprägung kann auch die Atemfunktion beeinträchtigt sein, wenn der Brustkorb betroffen ist.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Die Behandlung ist meist auf die Symptome und den Schweregrad ausgerichtet, etwa mit Physiotherapie, Schmerztherapie und orthopädischen Maßnahmen. In ausgewählten Fällen können operative Korrekturen nötig sein.