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Supraventrikuläre Tachykardie

Bei einer supraventrikulären Tachykardie entstehen schnelle Herzimpulse oberhalb der Herzkammern. Betroffene erleben häufig plötzliches Herzrasen, Herzstolpern oder anfallsartige schnelle Pulsfrequenzen. Typische Symptome sind Palpitationen, Schwindel, Schwäche oder Atemnot; gelegentlich treten Brustschmerzen oder Angstgefühl auf. Zur Abklärung dienen Anamnese und körperliche Untersuchung, meist ein EKG während des Anfalls oder ein Langzeit-EKG, ggf. weitere Herzuntersuchungen wie Laborwerte oder Ultraschall. Die Behandlung umfasst je nach Situation das Beenden des Anfalls (z. B. gezielte Maßnahmen am Kreislauf oder Medikamente) sowie langfristig eine medikamentöse Therapie oder in ausgewählten Fällen eine Katheterablation.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltendem Herzrasen, neuen oder starken Beschwerden (z. B. Brustschmerzen, Luftnot, Ohnmacht, deutliche Kreislaufprobleme) sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. In akuten Notfällen ist 112 zu wählen. Wenn keine Lebensgefahr besteht, aber die Rhythmusstörung wiederholt auftritt, sollte innerhalb kurzer Zeit ärztlicher Rat über 116117 eingeholt werden.

Behandler für Supraventrikuläre Tachykardie

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Praxen, die Supraventrikuläre Tachykardie behandeln

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Häufige Fragen

Wodurch kann eine supraventrikuläre Tachykardie ausgelöst werden?

Häufige Auslöser sind Stress, Koffein oder Alkohol, Schlafmangel sowie bestimmte Medikamente; manchmal bleibt die Ursache unklar. Eine ärztliche Abklärung hilft, individuelle Faktoren zu erkennen.

Wie wird die Rhythmusstörung festgestellt?

Meist wird ein EKG benötigt, idealerweise während eines Anfalls. Wenn der Anfall nicht in der Praxis auftritt, kann ein Langzeit-EKG oder ein Ereignisrekorder sinnvoll sein.

Ist die Erkrankung gefährlich?

Der Verlauf ist unterschiedlich: Viele Anfälle sind zwar belastend, aber nicht immer lebensbedrohlich. Bei starken Symptomen oder anhaltenden Anfällen sollte jedoch zeitnah eine medizinische Beurteilung erfolgen.