Toxoplasmose
Toxoplasmose wird durch den Erreger Toxoplasma gondii hervorgerufen. Eine Ansteckung kann über den Kontakt mit Katzenkot, verunreinigtes Fleisch (z. B. nicht ausreichend gegart) oder im Rahmen der Schwangerschaft erfolgen. Typische Beschwerden sind unspezifisch wie grippeähnliche Symptome und Lymphknotenschwellungen; bei Beteiligung des Gehirns oder der Augen können neurologische Beschwerden bzw. Sehstörungen auftreten. Die Diagnose erfolgt meist durch Blutuntersuchungen auf Antikörper und bei Bedarf weitere Tests. Die Behandlung richtet sich nach dem Risiko und der Schwere und kann je nach Situation mit antiprotozoischen Medikamenten erfolgen; in der Schwangerschaft und bei Immunschwäche wird besonders individuell vorgegangen.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Ärztliche Abklärung ist erforderlich, wenn während der Schwangerschaft Symptome auftreten oder der Verdacht auf eine frische Infektion besteht. Bei starken Kopfschmerzen, neurologischen Ausfällen, hohem Fieber, schweren Sehproblemen oder Bewusstseinsstörungen sollte sofort medizinische Hilfe gesucht werden. Bei akuten Notfällen ist der Notruf 112 zu wählen, ansonsten steht der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117 zur Verfügung.
Behandler für Toxoplasmose
490 insgesamtDr. Michael Latzke
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. med. Rudolf Raßhofer
Facharzt für Infektiologie
Dr. Ostendorf
Facharzt für Innere Medizin
Dr. Juri Kirsten
Facharzt für Dermatologie
Dr. Sven Dreher
Facharzt für Dermatologie
Dr. Lazos
Facharzt für Dermatologie
Dr. med. J.-D. Kropp
Facharzt für Allergologie
Dr. med. Beate Radke
Facharzt für Dermatologie
Dr. med. W. Göpfert
Facharzt für Dermatologie
Dr. Stavermann
Facharzt für Dermatologie
Dr. Cuerda Galindo
Facharzt für Dermatologie
Dr. med. Christoph Dickert
Facharzt für Dermatologie
Praxen, die Toxoplasmose behandeln
1.196 insgesamtInfektiologie Ärzteforum Seestraße
Praxis an der Kulturbrauerei
Praxis Jessen & Kollegen
Dr. Michael Latzke
Arztpraxis Driesener Straße
Schwerpunktpraxis Mitte
Häufige Fragen
Wie wird Toxoplasmose normalerweise übertragen?
Häufig erfolgt die Übertragung über rohes oder nicht ausreichend gegartes Fleisch sowie über Kontakt mit kontaminiertem Erdreich oder Katzenkot. In der Schwangerschaft kann der Erreger auch auf das ungeborene Kind übertragen werden.
Welche Symptome treten typischerweise auf?
Viele Betroffene haben keine oder nur milde Beschwerden. Möglich sind Lymphknotenschwellungen und grippeähnliche Symptome; bei Beteiligung von Augen oder Gehirn können Sehstörungen oder neurologische Symptome auftreten.
Wie erfolgt die Diagnose und Behandlung?
Meist werden Bluttests auf Antikörper genutzt; je nach Befund können weitere Untersuchungen folgen. Die Behandlung ist abhängig von Schwangerschaft, Immunsituation und Schwere des Verlaufs und umfasst gegebenenfalls antiprotozoische Medikamente.