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Tularämie

Tularämie ist eine durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit (Zoonose), die vom Tier auf den Menschen übertragen werden kann. Häufige Symptome sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie je nach Form eine schmerzhafte Hautläsion an der Einstich-/Infektionsstelle oder vergrößerte Lymphknoten. Bei Beteiligung der Atemwege können zusätzlich Husten, Brustschmerzen und Atembeschwerden auftreten. Die Diagnose erfolgt typischerweise über Anamnese (mögliche Tier-/Umweltkontakte) und Labortests, z. B. Nachweis/Erregerdiagnostik aus geeigneten Proben. Die Behandlung umfasst meist eine antibiotische Therapie; je nach Schwere und Verlaufsform erfolgt diese engmaschig ärztlich überwacht.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei hohem Fieber, zunehmenden Beschwerden oder dem Auftreten einer schmerzhaften Hautveränderung mit geschwollenen Lymphknoten sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei Atemnot, starken Brustschmerzen oder deutlichen Zeichen einer schweren Erkrankung ist sofort Hilfe nötig (Notruf 112; falls nicht lebensbedrohlich, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117).

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Häufige Fragen

Wie wird Tularämie übertragen?

Eine Übertragung kann über Kontakt zu infizierten Tieren oder kontaminierte Umgebungen erfolgen; je nach Situation kommen auch Übertragungen über Insekten in Betracht.

Ist Tularämie ansteckend von Mensch zu Mensch?

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist in der Regel nicht der typische Übertragungsweg. Eine ärztliche Einordnung der Situation ist jedoch wichtig.

Welche Behandlung ist üblich?

Tularämie wird in der Regel mit Antibiotika behandelt. Die genaue Auswahl und Dauer hängen von der Form der Erkrankung und dem Schweregrad ab.