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Typ-1-Diabetes

Typ-1-Diabetes (ICD-10 E10) ist eine Erkrankung, bei der das Immunsystem die insulinbildenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse angreift und zerstört. Dadurch entsteht ein Insulinmangel, wodurch der Blutzucker nicht ausreichend in die Zellen gelangt. Typische Symptome sind häufiges Wasserlassen, großer Durst, Gewichtsverlust, Müdigkeit sowie unscharfes Sehen; bei schneller Verschlechterung kann es zu Übelkeit und Bauchschmerzen kommen. Die Diagnose erfolgt meist über Blutzucker- und HbA1c-Messungen sowie weitere Kriterien für Diabetes. Die Behandlung besteht grundsätzlich aus lebenslanger Insulintherapie, angepasster Ernährung und regelmäßiger Blutzuckerkontrolle, teils mit Insulinpumpe oder Pen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Anzeichen wie starkem Durst, häufigem Wasserlassen, Gewichtsverlust oder deutlicher Schwäche sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei Hinweisen auf eine Stoffwechselentgleisung (z. B. Erbrechen, starke Bauchschmerzen, schnelle Atmung, Benommenheit) ist sofortige Notfallhilfe nötig: 112. Wenn keine akute Lebensgefahr besteht, kann 116117 zur ärztlichen Einschätzung genutzt werden.

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Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich Typ-1-Diabetes von Typ-2-Diabetes?

Typ-1-Diabetes beruht meist auf einem Autoimmunprozess mit Insulinmangel und beginnt häufig in jüngeren Jahren. Typ-2-Diabetes ist überwiegend mit einer Insulinresistenz verbunden und entsteht meist später.

Warum ist Insulin bei Typ-1-Diabetes nötig?

Da der Körper bei Typ-1-Diabetes zu wenig oder kein Insulin produziert, muss Insulin von außen zugeführt werden, um den Blutzucker zu regulieren. Ohne Behandlung kann es zu gefährlichen Stoffwechselentgleisungen kommen.

Woran lässt sich eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) erkennen?

Typische Warnzeichen sind Zittern, Schwitzen, Hunger, Herzklopfen, Unruhe oder Konzentrationsprobleme. Bei schweren Beschwerden oder Bewusstseinsstörungen sollte umgehend Hilfe angefordert werden.