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Typ-2-Diabetes

Typ-2-Diabetes (ICD-10 E11) entsteht meist durch eine Kombination aus Insulinresistenz und nachlassender Insulinproduktion. Typische Symptome können häufiger Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, unerklärlicher Gewichtsverlust, verschwommenes Sehen sowie trockene Haut sein. Häufig wird die Erkrankung jedoch auch ohne klare Beschwerden entdeckt. Die Diagnose erfolgt durch Blutuntersuchungen, zum Beispiel Nüchternblutzucker oder HbA1c, teils ergänzt durch einen oralen Glukosetoleranztest. Die Behandlung umfasst in der Regel Lebensstiländerungen (Ernährung, Bewegung, Gewichtsmanagement) sowie je nach Verlauf blutzuckersenkende Medikamente; manchmal ist auch Insulin erforderlich. Wichtig ist außerdem die Kontrolle von Folgeerkrankungs-Risiken wie Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ein Arzt sollte zeitnah aufgesucht werden, wenn typische Beschwerden wie starker Durst, häufiges Wasserlassen, deutliche Müdigkeit oder anhaltend erhöhte Blutzuckerwerte vorliegen. Bei Warnzeichen wie Übelkeit/Erbrechen, tiefer oder schneller Atmung, starker Benommenheit oder schwerer Austrocknung sollte umgehend Hilfe organisiert werden (Notfall: 112; falls kein Notfall, 116117).

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Häufige Fragen

Welche Symptome sprechen für Typ-2-Diabetes?

Häufig sind häufiges Wasserlassen, vermehrter Durst, Müdigkeit und unscharfes Sehen. Manche Betroffene haben anfangs jedoch keine deutlichen Beschwerden.

Wie wird Typ-2-Diabetes festgestellt?

Die Diagnose erfolgt über Bluttests, etwa Nüchternblutzucker oder HbA1c. Gegebenenfalls wird ein weiterer Test zur Bestätigung durchgeführt.

Kann Typ-2-Diabetes auch ohne Medikamente behandelt werden?

Lebensstiländerungen können den Blutzucker deutlich verbessern und in frühen Stadien oft helfen. Ob Medikamente nötig sind, hängt vom Verlauf und den Laborwerten ab.