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Typhus

Typhus (meist verursacht durch Salmonella enterica Typhi/Paratyphi) ist eine Infektionskrankheit, die typischerweise fäkal-oral über kontaminierte Lebensmittel oder Wasser weitergegeben wird. Zu den möglichen Symptomen zählen anhaltendes Fieber, Kopf- und Bauchschmerzen, Müdigkeit, Durchfall oder Verstopfung sowie manchmal ein aufgeblähtes Abdomen. Bei Verdacht erfolgen in der Regel diagnostische Untersuchungen wie Blut- oder Stuhltests zum Erregernachweis sowie Laborwerte zur Beurteilung des Krankheitsverlaufs. Die Behandlung umfasst meist eine antibiotische Therapie nach ärztlicher Einschätzung; begleitend werden Flüssigkeit und Elektrolyte ausgeglichen und Komplikationen überwacht. Bei schwerem Verlauf kann eine stationäre Behandlung erforderlich sein.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei anhaltendem hohem Fieber, starken Bauchbeschwerden oder nach einer Reise in betroffene Regionen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei Zeichen einer schweren Erkrankung wie Benommenheit, deutlicher Austrocknung, Blutungen oder Atemnot ist umgehend Hilfe nötig: in einem Notfall 112 wählen, bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden 116117.

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Häufige Fragen

Wie äußert sich Typhus typischerweise?

Häufig treten anhaltendes Fieber, starke Müdigkeit sowie Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen und Durchfall oder Verstopfung auf. Der Verlauf kann ohne Behandlung schrittweise stärker werden.

Wie wird Typhus übertragen?

Meist erfolgt die Übertragung über verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel (fäkal-oraler Weg). Hygiene und sichere Lebensmittelversorgung senken das Risiko besonders in betroffenen Gebieten.

Kann Typhus behandelt werden?

Ja, Typhus wird in der Regel mit Antibiotika behandelt, die ärztlich ausgewählt werden. Zusätzlich wird auf ausreichende Flüssigkeit und die Überwachung möglicher Komplikationen geachtet.