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Uterus septus

Der Uterus septus ist eine angeborene Fehlbildung der Gebärmutter (ICD-10 Q51). Dabei bildet sich meist eine Trennwand, die die Gebärmutterhöhle teilweise teilt. Je nach Ausmaß können Beschwerden auftreten oder die Fehlbildung wird erst durch Kinderwunsch oder wiederholte Fehlgeburten auffällig. Mögliche Symptome sind unter anderem unregelmäßige oder stärkere Blutungen, Schmerzen sowie Probleme beim Schwangerwerden. Die Diagnose erfolgt häufig mit bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, ggf. mit Spezialisierung (z. B. 3D-Ultraschall) oder mit ergänzenden Untersuchungen zur Gebärmutterform. Die Behandlung richtet sich nach der Situation; bei Kinderwunsch oder wiederholten Schwangerschaftsverlusten kann in ausgewählten Fällen eine operative Korrektur des Septums erwogen werden.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung sollte erfolgen, wenn es zu wiederholten Fehlgeburten kommt, bei anhaltenden Problemen mit Kinderwunsch oder bei auffälligen Blutungsstörungen. Bei starken Blutungen, starken Unterbauchschmerzen oder Verdacht auf eine akute Komplikation sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden: Notruf 112, bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden 116117.

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Häufige Fragen

Wie wird ein Uterus septus festgestellt?

Meist werden bildgebende Verfahren eingesetzt, z. B. Ultraschall, häufig mit Darstellung der Gebärmutterhöhle. In manchen Fällen werden ergänzende Untersuchungen zur genauen Abgrenzung der Fehlbildung durchgeführt.

Kann ein Uterus septus eine Schwangerschaft beeinträchtigen?

Ja, je nach Ausprägung kann die Fehlbildung mit Problemen wie wiederholten Fehlgeburten oder ungünstigem Schwangerschaftsverlauf zusammenhängen. Eine individuelle Risikoeinschätzung ist wichtig.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung hängt von Beschwerden und Kinderwunsch ab. In ausgewählten Fällen kann eine operative Korrektur erwogen werden; oft wird die Vorgehensweise vorab individuell geplant.