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Vitamin-D-Mangel

Vitamin-D-Mangel liegt vor, wenn der Vitamin-D-Spiegel im Blut zu niedrig ist. Vitamin D wird unter anderem durch Sonnenlicht in der Haut gebildet und unterstützt die Aufnahme von Calcium und Phosphat. Typische Beschwerden können Müdigkeit, Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder eine erhöhte Neigung zu Knochenschmerzen sein; bei längerem Mangel kann es zu Knochenentkalkung (Osteomalazie) kommen. Häufig wird die Diagnose über eine Blutuntersuchung des 25‑OH‑Vitamin-D-Spiegels gestellt. Die Behandlung erfolgt in der Regel durch Zufuhr über Nahrung und gezielte Supplemente (Dosis nach Laborwert und Risiko) sowie gegebenenfalls eine Korrektur von Calcium-Mangel und Lebensstilfaktoren wie Sonnenexposition.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ärztliche Abklärung sollte erfolgen, wenn anhaltende Muskelschmerzen, Schwäche, Knochenschmerzen oder wiederholte Stürze auftreten oder wenn Risikofaktoren wie wenig Sonnenlicht, stark eingeschränkte Ernährung oder bestimmte chronische Erkrankungen bestehen. Bei starken Schmerzen, Frakturen nach geringem Trauma oder schweren Symptomen sollte umgehend medizinische Hilfe gesucht werden (Notruf 112). Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden kann auch der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Wie entsteht ein Vitamin-D-Mangel?

Häufige Ursachen sind zu wenig Sonnenlicht, dunklere Haut, höheres Lebensalter, bedeckende Kleidung oder bestimmte Ernährungsgewohnheiten. Auch Erkrankungen des Darms oder der Nieren können die Aufnahme bzw. Aktivierung von Vitamin D beeinträchtigen.

Woran lässt sich ein Vitamin-D-Mangel erkennen?

Typisch sind unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit, Muskelschmerzen oder Muskelschwäche. Sicher festgestellt wird ein Mangel meist erst durch eine Blutuntersuchung (25‑OH‑Vitamin-D).

Wie wird ein Vitamin-D-Mangel behandelt?

In der Regel erfolgt die Behandlung durch Vitamin-D-Supplemente und bei Bedarf durch die Ergänzung von Calcium. Die genaue Dosis richtet sich nach dem Laborwert und individuellen Risikofaktoren.