Vorhofflattern
Vorhofflattern (ICD-10 I48) ist eine Herzrhythmusstörung, bei der die elektrischen Signale in den Vorhöfen „kreisen“ und dadurch sehr schnell schlagen. Typische Symptome sind Herzrasen, ein unregelmäßig oder schnell wirkender Puls, Luftnot, Brustdruck, Schwindel oder Leistungsknick; manche Betroffene haben auch nur geringe Beschwerden. Zur Diagnose dienen Anamnese, körperliche Untersuchung und ein EKG, häufig ergänzt durch Langzeit-EKG oder Ereignisrekorder. Je nach Situation kommen Medikamente zur Frequenz- oder Rhythmuskontrolle sowie eine Blutverdünnung zur Schlaganfallvorbeugung in Betracht; in manchen Fällen kann eine Katheterablation erwogen werden.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Bei anhaltendem Herzrasen, neu auftretender Luftnot, Brustschmerzen, Schwindel, Ohnmacht oder deutlichen Leistungseinbußen sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Bei starken Beschwerden oder dem Verdacht auf einen akuten Notfall ist sofort der Rettungsdienst unter 112 zu kontaktieren. Wenn eine sofortige Notfallversorgung nicht erforderlich ist, kann auch 116117 genutzt werden.
Behandler für Vorhofflattern
237 insgesamtDr. med. Heiner Loos
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med. Jochen Glass
Facharzt für Kardiologie
Dr. med. Katja Przytarski
Facharzt für Kardiologie
Dr. med. Jan Lokies
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med. Hans-Georg Angerstein
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med. Uwe Schulze
Facharzt für Kardiologie
Dr. Anja Jenner
Facharzt für Kardiologie
Dr. med. Ulrike Gundlach
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med. Joachim Wunderlich
Facharzt für Innere Medizin
Dr. Susanne Herrmann
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. med. Tilman Günther
Facharzt für Kardiologie
Dr. med. Carolin Hauenstein
Facharzt für Kardiologie
Praxen, die Vorhofflattern behandeln
761 insgesamtÄrztehaus am Schlachtensee
Ärztehaus am Tempelhofer Hafen
MVZ Pankow Innere Medizin
MVZ Adlershof Vivantes Kardiologie
MVZ Pankow Innere Medizin
Deutsches Herzzentrum der Charité - Standort Augustenburger Platz
Häufige Fragen
Ist Vorhofflattern gefährlich?
Vorhofflattern kann die Pumpleistung beeinträchtigen und durch Blutgerinnsel das Schlaganfallrisiko erhöhen. Die Gefährdung hängt u. a. von Begleiterkrankungen und der Blutverdünnung ab.
Woran erkennt man Vorhofflattern?
Typischerweise zeigt ein EKG die charakteristische Rhythmusstörung. Häufig können auch Langzeit- oder Belastungs-EKGs Hinweise liefern, wenn die Beschwerden nur zeitweise auftreten.
Wie wird Vorhofflattern behandelt?
Üblich sind Medikamente zur Kontrolle der Herzfrequenz oder zur Rhythmusstabilisierung sowie je nach Risiko eine Blutverdünnung. In bestimmten Fällen kann eine Katheterablation den Rhythmus dauerhaft unterbrechen.