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Warze

Warzen (ICD-10 B07) sind meist gutartige Hautveränderungen, die durch eine Infektion mit humanen Papillomviren entstehen. Typische Symptome sind ein derb wirkender, oft rauer Knoten oder eine kleine Erhebung, manchmal mit schwarzen Pünktchen; sie können jucken oder bei Druck schmerzen, besonders an Füßen. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch Blickdiagnose und Abgleich mit dem Hautbild; bei Unsicherheit kann ein Abstrich, eine Gewebeprobe oder eine dermatoskopische Untersuchung erwogen werden. Übliche Behandlungen sind je nach Größe und Lage lokale Maßnahmen wie Vereisung (Kryotherapie), keratolytische Mittel oder in manchen Fällen das Entfernen durch Abtragen/Laser; eine vollständige Ausheilung kann auch ohne Therapie möglich sein, dauert jedoch oft länger.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Ein Arztbesuch ist sinnvoll, wenn die Warze stark wächst, Blutungen, ausgeprägliche Schmerzen verursacht oder sich das Erscheinungsbild rasch verändert. Bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem, Diabetes mit Fußproblemen oder bei Warzen im Gesicht/Genitalbereich sollte zeitnah ärztlich abgeklärt werden. In akuten Notfällen gilt 112, bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Problemen 116117.

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Häufige Fragen

Wie wird eine Warze übertragen?

Warzen werden häufig durch direkten Hautkontakt oder über kleine Verletzungen der Haut sowie durch gemeinsam genutzte Gegenstände (z. B. Handtücher, Badflächen) übertragen. Saubere, geschützte Haut und das Abdecken können das Risiko senken.

Ist jede Warze sofort ansteckend?

Viele Warzen enthalten infektiöses Virusmaterial und können ansteckend sein, besonders wenn die Oberfläche aufgeweicht oder verletzt ist. Eine konsequente Hygiene und das Vermeiden von Kratzen oder Schneiden sind wichtig.

Wie lange dauert es, bis eine Warze verschwindet?

Warzen können auch ohne Behandlung zurückgehen, was jedoch Wochen bis Monate dauern kann. Bei störenden Schmerzen, raschem Wachstum oder Unsicherheit über die Diagnose sollte eine Behandlung ärztlich besprochen werden.