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Zervikale intraepitheliale Neoplasie

Die zervikale intraepitheliale Neoplasie (CIN, ICD-10 D06) beschreibt krankhafte Veränderungen der Schleimhaut am Gebärmutterhals, die noch nicht in das darunterliegende Gewebe eingedrungen sind. Häufig stehen Infektionen mit bestimmten Hochrisiko-Typen des humanen Papillomvirus (HPV) im Zusammenhang. Typische Symptome sind oft lange Zeit keine; möglich sind aber Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr, zwischenblutungen oder ungewöhnlicher Ausfluss. Diagnostisch dienen meist HPV-Tests und zytologische Untersuchungen (Pap-Abstrich), häufig ergänzt durch eine gynäkologische Spiegeluntersuchung (Kolposkopie) und Gewebeproben. Die Behandlung reicht je nach Schweregrad von engmaschiger Kontrolle bis zur Entfernung veränderter Schleimhaut (z. B. durch kleinere operative Eingriffe).

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr, neu auftretendem ungewöhnlichem Ausfluss oder anhaltenden Beschwerden sollte zeitnah ärztlicher Rat eingeholt werden. Bei starken Blutungen, Kreislaufproblemen oder starken Schmerzen ist umgehend medizinische Hilfe erforderlich; bei Notfällen 112, ansonsten 116117.

Behandler für Zervikale intraepitheliale Neoplasie

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Häufige Fragen

Ist eine zervikale intraepitheliale Neoplasie schon Krebs?

Nein. Es handelt sich in der Regel um eine Vorstufe (noch oberflächliche Veränderungen ohne sicher nachweisbaren Durchbruch in tieferes Gewebe).

Welche Untersuchungen werden zur Diagnose verwendet?

Üblicherweise werden HPV-Test und Pap-Abstrich durchgeführt, häufig gefolgt von einer Kolposkopie und einer Gewebeprobe.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Je nach Schweregrad kann eine engmaschige Kontrolle ausreichen oder die betroffene Schleimhaut wird entfernt. Das Vorgehen wird individuell festgelegt.