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Zystizerkose

Bei der Zystizerkose handelt es sich um einen Befall mit Cysticercus-Finnen, die nach Aufnahme von Parasiten-Eiern in den menschlichen Körper gelangen können. Die Finnen können sich in verschiedenen Geweben absetzen, besonders häufig in Muskelgewebe, im Nervensystem oder in den Augen. Typische Beschwerden reichen von tastbaren Knoten oder Muskelschmerzen bis zu Kopfschmerzen, epileptischen Anfällen oder neurologischen Ausfällen; Augenbefall kann mit Sehstörungen einhergehen. Die Diagnose erfolgt meist anhand der Krankengeschichte, bildgebender Verfahren (z. B. CT/MRT) und ergänzender Labor- oder Untersuchungsverfahren. Die Behandlung umfasst je nach Lokalisation antiparasitäre Medikamente und häufig die Behandlung der Entzündungsreaktion; in schweren Fällen kann eine spezialisierte ärztliche Mitbehandlung erforderlich sein.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei Symptomen wie anhaltenden starken Kopfschmerzen, Krampfanfällen, neuen Lähmungserscheinungen oder rasch zunehmenden Sehstörungen sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden. Bei einem Notfall mit Krampfanfall oder Bewusstseinsstörung ist 112 zu wählen. In nicht lebensbedrohlichen Situationen kann 116117 kontaktiert werden.

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Häufige Fragen

Wie entsteht eine Zystizerkose?

Meist gelangt der Erreger über die Aufnahme von Parasiten-Eiern in den Körper. Die Finnen können sich danach in verschiedenen Geweben absetzen.

Welche Untersuchungen helfen bei der Diagnose?

Je nach Beschwerden werden bildgebende Verfahren wie CT oder MRT sowie Laboruntersuchungen eingesetzt. Bei Verdacht auf Augen- oder ZNS-Befall erfolgt eine gezielte Abklärung.

Kann die Zystizerkose behandelt werden?

In der Regel ist eine Behandlung möglich. Sie umfasst häufig antiparasitäre Medikamente und zusätzlich die Kontrolle von Entzündungsreaktionen; die genaue Therapie hängt vom Befallort ab.