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Zytomegalie

Zytomegalie ist eine Infektion mit dem Zytomegalievirus (CMV). Die Ansteckung kann über Körperflüssigkeiten erfolgen, zum Beispiel durch engen Kontakt oder sexuellen Kontakt; auch eine Übertragung von Mutter auf Kind ist möglich. Typische Beschwerden sind unspezifisch, etwa Fieber, Müdigkeit oder Lymphknotenschwellung; bei Personen mit geschwächtem Immunsystem können Entzündungen mehrerer Organe auftreten. Die Diagnose erfolgt meist durch Laboruntersuchungen, etwa den Nachweis von CMV im Blut oder anderen Proben. Eine Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad und dem Risiko; bei schweren Verläufen werden häufig antivirale Medikamente in ärztlicher Begleitung erwogen, sonst stehen unterstützende Maßnahmen im Vordergrund.

Häufige Symptome:

Wann sollten Sie zum Arzt?

Bei hohem Fieber, starken Krankheitssymptomen oder Anzeichen einer Organbeteiligung sollte zeitnah ärztliche Abklärung erfolgen. Besonders dringlich ist die Situation bei immungeschwächten Personen, Schwangeren oder bei Neugeborenen. Bei schweren Atemproblemen, Bewusstseinsstörungen oder rascher Verschlechterung ist der Notruf 112 zu wählen; bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden kann 116117 genutzt werden.

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Häufige Fragen

Wie macht sich Zytomegalie bemerkbar?

Bei gesunden Menschen verläuft die Infektion oft mild oder ohne klare Symptome. Häufig sind unspezifische Beschwerden wie Fieber und Müdigkeit; bei Immunschwäche können Organsymptome hinzukommen.

Wie wird eine Zytomegalie nachgewiesen?

Üblicherweise erfolgt der Nachweis im Labor durch Untersuchungen von Blut oder anderen Proben, zum Beispiel mit Tests auf CMV-Viren oder Antikörper.

Muss Zytomegalie immer behandelt werden?

Nicht immer. Ob eine antivirale Therapie erforderlich ist, hängt vom Immunsystem, der Schwangerschaft und dem Schweregrad des Verlaufs ab; die Entscheidung trifft die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.