Reproduktionsmedizin
In der Reproduktionsmedizin werden Ursachen für ausbleibende oder gestörte Schwangerschaften untersucht, etwa bei Endometriose, hormonellen Störungen, Eileiter- oder Spermienproblemen sowie ungeklärter Infertilität. Typische Diagnostik umfasst Anamnese, Zyklus- und Hormonuntersuchungen, Ultraschall, gynäkologische bzw. andrologische Abklärungen, Eileiterdiagnostik und bei Bedarf genetische Abklärungen. Behandlungsoptionen reichen von medikamentöser Hormontherapie und Stimulation über Insemination bis hin zu assistierten Reproduktionstechniken wie IVF/ICSI und Kryokonservierung. Aufgesucht wird das Fachgebiet vor allem bei länger bestehendem unerfülltem Kinderwunsch, bei nachgewiesenen Fertilitätsstörungen oder wenn eine schnellere, gezielte Schwangerschaftsplanung notwendig ist.